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Eindrücke der VernissageBauchtanz Gruppe

 

Geschrieben von Heike Scherer
Erstellt am 27.04.2016
 

Fast genau dreißig Jahre nach der ersten Ausstellung der Gröbenzeller Quiltgruppe öffnete die 10. Gröbenzeller Quiltausstellung „Blick in den Orient“ am vergangenen Mittwochabend ihre Pforten.

Zur Einstimmung auf das Thema "Blick in den Orient" erfreute die Bauchtanzgruppe der Volkshochschule Fürstenfeldbruck die Besucher der Vernissage mit mehreren orientalischen Tänzen. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Gröbenzell und den Veranstaltern sowie Teilnehmern der Ausstellung konnte man sich ganz entspannt den Eindrücken der ausgestellten Arbeiten widmen.

Diese Ausstellung ist mehr als eine einzige Austellung, denn sie setzt sich aus verschiedenen Beiträgen zusammen, die jeweils auf ihre eigene Art das Thema Orient interpretieren und gleichzeitig wieder durch das Thema vereint werden. Die ausgestellten Werke inspirieren zum Dialog über das Thema Orient denn sie zeigen einmal andere Facetten als wir sie derzeit durch die aktuellen Meldungen in den Medien erfahren.

So ist es spannend zu erfahren, wie unterschiedlich der "türkische Orient" und der "deutsche Orient"in den ausgestellten Werken in Erscheinung treten.

Gesamt 7turk zuschnittAus der Türkei sind als Gäste die Mitglieder der Gruppe Hayat Agazi (Lebensbaum) mit vielen Quilts angereist. Die alten Kulturen der Byzantiner, Seldschuken und Osmanen sowie traditionelle kunsthandwerkliche Arbeiten aus der Türkei gehören zu den Inspirationsquellen für die Entwürfe der Künstlerin Elisabeth Strub Madzar. Die Mitglieder der Gruppe setzen diese Entwürfe dann ausschließlich in Handarbeit um. Dabei werden auch die für diese Region bekannten, reichverzierten Stoffe verwendet. Die Stücke zeigen eine Reflektion mit der alten Welt des Orients und erzählen Geschichte und Geschichten in denen das kulturelle Erbe der Region weiterlebt.

Gesamt Fenster zuschnittDie Werke der Gröbenzeller Quiltgruppe sind geprägt von den geometrischen Mustern und Ornamenten des Orients. Viele selbstgefärbte Stoffe geben ihnen einen besonderen Charakter.

An orientalischen Türen vorbei spaziert man zu Kaftanen, die in ihrer aufwendigen Gestaltung beeindrucken und zudem einen weiteren Aspekt des Themas behandeln.

Stickquadrate der Dozentinnen und Studentinnen der Universität Konya bilden ein weiteres Highlight der Ausstellung. Sie sind in blau und grün gehalten und zeigen auf kompakten Flächen vielfältige Möglichkeiten handwerklicher Stoffgestaltung.

Viele Kissen auf flachen Bänken, die unter anderem von jungen Teilnehmern der Nähkurse des Jugendzentrums Impuls in Gröbenzell genäht wurden, laden zum verweilen ein und runden die Ausstellung ab.

Alles in allem gibt es in einer entspannen Atmosphäre sehr viel zu sehen, zu erleben und zu genießen. Als Quilterin und Quilter geht man nach dem Besuch der Ausstellung mit vielen neuen Inspirationen, Ideen und vielleicht auch voller Arbeitseifer für neue Projekte nach Hause. Wer nicht quiltet, kann vielfältige Eindrücke mitnehmen und hatte bestimmt einen vergnüglichen und entspannten Ausstellungsbesuch.

 

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